Naziaufmarsch am 2.11. in Bad Nenndorf verhindern!!

Nach der Niederlage Anfang August diesen Jahres hat die extrem Rechte Szene mehrere Veranstaltungen im niedersächsischen Bad Nenndorf angemeldet. Gleich mit drei Aktionen will man offensichtlich die Schmach vom letzten Aufmarsch wieder wettmachen. NPD, Kameradschaftsszene und Die Rechte scheinen dabei Hand in Hand zu arbeiten. Erster Protest formiert sich bereits.

Gleich drei Versammlungsanmeldungen aus der rechten Szene gingen zu Beginn der Woche beim Landkreis Schaumburg ein. Ziel der Neonazis ist mal wieder Bad Nenndorf mit seinem Wincklerbad, dieses mal am 02. November. Nach dem in diesem Jahr am 3. August der jährliche Naziaufmarsch zum Wincklerbad erstmals durch eine große Sitzblockade spürbar behindert wurde und die Rechten nicht zu ihrem Kundgebungsort vor das Wincklerbad konnten, gerieten sie in Rage. Gestoppt von der Polizeiabsperrung rings um die friedliche Sitzblockade schlug die Stimmung bei den Neonazis um in offene Aggression: Aufmarschteilnehmer griffen Journalisten am Rande an, Dieter Riefling drohte in einem Redebeitrag den Blockierenden mit Gewalt und stellte der Polizei Ultimaten zur Räumung. Ferner kündigte man an, dieses Jahr noch einmal nach Bad Nenndorf zu kommen, um dann direkt vor dem Wincklerbad aufzumarschieren. Zwar hatte die Polizei mit der Räumung der Blockade begonnen, die große Anzahl der Blockierenden sowie eine kleine Betonpyramide mit vier Blockierern verhinderten jedoch eine zügige Räumung des Vorplatzes, so dass die Rechten nach stundenlangem Warten umkehren mussten. Hier weiterlesen…
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Remembering means fighting!


Am 24./25.10.2013 jährt sich zum dritten Mal die Nacht in der Kamal von zwei Nazis erstochen wurde. Kamal musste sterben, weil er nicht in das rassistische Weltbild seiner Täter passte. Seine Angehörigen, Freund_innen und antirassistisch Engagierte erreichten das, was seit 1990 in den seltensten Fällen geschehen ist. Der Mord an Kamal wurde vom Gericht als rassistisch motiviert anerkannt. In der Folge wurde der Mord an Kamal in die offizielle staatliche Statistik rechts motivierter Morde aufgenommen.
Bundesweit zählen Journalist_innen mehr als 150 rechts motivierte Morde seit 1990, offiziell werden von der Bundesregierung lediglich 63 anerkannt.
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