Kolumbien: Parallelen zwischen Neonazis und Paramilitärs

Bogotá. Der Radiosender RCN hat Interviews des Journalisten Jorge Espinosa mit Neonazis veröffentlicht, die in Kolumbien für Aufregung gesorgt haben. Ein Mitglied der „Sozialistischen Union Kolumbiens“ sagte dabei, Hitler sei ein tapferer Mensch gewesen, „der für die Unabhängigkeit seines Landes, Deutschland, gekämpft hat“. Er teile ebenso „Hitlers Hass“ gegen die „Homosexuellen, die Prostituierten, die Juden und die Mischung von Rassen“. Laut dem Neonazi hätte es keinen Holocaust gegeben und die Konzentrationslager seien in Wirklichkeit Arbeitslager gewesen, wo die Juden arbeiten mussten, um zu kompensieren, dass sie sich auf Kosten Deutschlands bereichert und das Land komplett ausgesaugt hätten. Weiter…
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Weiterer Artikel: Brutaler Neonazi-Angriff auf jungen Aktivisten in Bogotá/Kolumbien

Rechtsextreme prügeln Antifa-Aktivist in Hirntod

Neonazis haben in Paris bei einer Prügelei einen militanten linken Studenten so schwer verletzt, dass er für hirntot erklärt wurde. Die Täter flüchteten, Parteien aller Lager äußern sich fassungslos.

Es geschah am späten Mittwochnachmittag bei einem privaten Lagerverkauf von Designerklamotten und Sportbekleidung, wie es sie in Paris häufiger gibt. In einer Wohnung in der Rue Caumartin im 9. Arrondissement, unweit der großen Kaufhäuser Galeries Lafayette und Printemps, trafen Clément Méric, ein militanter linker Science-Po-Student, und eine Handvoll seiner Freunde, auf zwei junge Männer und eine Frau aus der rechtsextremen Szene: Skinheads, die angeblich Hakenkreuz-Tätowierungen und Sweatshirts mit der Aufschrift „Blood and Honour“ trugen. Weiter…

Paris: Drei Nazis haben Clément totgeschlagen

goodnightwhitepride01Am gestrigen Mittwoch gegen 18 Uhr haben drei Naziskins von der „Jeune Nationaliste Révolutionnaire“ (JNR) unseren Genossen Clément im 9. Arrondissement in Paris am BahnhofHaussmann – Saint-Lazare angegriffen. Die Täter trugen Bomberjacken und Springerstiefel. Nach Faustschlägen schlug er mit dem Kopf auf das Pflaster auf und verlor das Bewusstsein. Er wurde ins Salpêtrière-Krankenhaus eingeliefert und verstarb dort wenige Stunden später. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und seinen FreundInnen.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Anzahl von Nazi-Übergriffen, die zur Zeit mit der Welle der Proteste gegen die Ehe für alle mitschwimmt.

Schon länger geplant ist am Wochenende ein Soli-Festival für von staatlicher Repression betroffener Antifas. Dieses dürfte einen Anlaufpunkt für Protestaktivitäten am Wochenende bieten und zur Kontaktaufnahme mit lokalen Antifas dienen können.

Wenn Nazis zuschlagen, sorgt dafür, dass sie es nie wieder tun!
Quelle: https://linksunten.indymedia.org/it/node/88130

Weitere Infos folgen!!!