A message from Smily!

Genossinen und Genossen, Mitstreiter und Freunde!

,,Vielen Dank für eure unendliche Solidarität, den Protest im Gerichtssaal und vor dem Gefängnisgebäude!
Die Beamten bei mir auf dem Stockwerk sind schon völlig genervt dass sie jeden Tag mindestens 10 Briefe von mir lesen müssen, bevor sie mir diese übergeben. Weiter so Freunde! Das macht mir die Zeit hier erträglicher und gibt mir Kraft. Der Kampf geht weiter, drinnen und draußen! Knast­kampf ist Klassenkampf! Freiheit für alle politischen Gefangenen! Mit mir befinden sich auch noch andere antifaschistische Genossen in Haft. Man hat uns weit auf verschiedene Stockwerke verteilt […] Gelegentliche Kon­takt lässt sich aber nicht unterbinden und wir lassen uns nicht auseinan­der treiben!
Der Kampf gegen Rechts geht auch im Knast weiter, also lasst uns voran­schreiten und auch deren Fußvolk zeigen dass wir von deren Toleranz nach rechts nichts halten. Wer nichts tut macht mit, und wir lassen uns in unserer politischen Arbeit nicht blockieren! Weder von Rechts, der Grauzo­ne oder der Konservativen, noch durch staatliche Repression, Observati­on und Manipulation. Im Herzen und im Geiste bin ich bei euch und ihr bei mir.
Solidarität ist eine Waffe, die hier drin jeder spürt…
in diesem Sinne,

ALERTA, ALERTA, ANTIFASCISTA! ///

Lasst euch nicht unterkriegen, ich tu´s auch nicht!’‘ 

,,Brother and sisters, comrades and friends! This is a message from pri­son. Many thanks for all the solidarity, the protests at court and in front of prison. Glad to have lots of real friends! Unity is a weapon, inside and outside. Feel the noise of Red an Black Power! One for all, all for one (///)“

(Gracias a Avril que nos permitió usar su dibujo hermoso!)

Göttingen: Etwa 30 Menschen bei einer spontanen Solidaritätsdemonstration für den Stuttgarter Antifaschisten “SMILY“

Am vergangen Mittwoch haben sich etwa 30 Menschen am Gänseliesel in Göttingen getroffen. Grund ihres Treffens war das Vorgehen des Staates gegen den Antifaschisten SMILY. Sie zogen mit einem Transparent und Parolen mit denen sie sich solidarisch mit dem Antifaschisten erklärten und sein politisches Engagment unterstützen. Die Demo lief einmal durch die Innenstadt und löste sich ohne Zwischenfälle am Camps auf.
Die Demo war eine von vielen Solidaritätsbekundungen in ganz Deutschland.

Am 8. Februar hatte das SEK seine Wohnung gestürmt und ihn brutal aus seiner Wohnung gezerrt. Grund für die Festnahme waren mehre Anklagen über die einige Tage später verhandelt werden sollte. Angeblich bestand akute Gefahr das Smily flüchtet. Grund der Verhandlung war der Vorwurf er habe eine Gruppe von rechtsoffenen Skinheads angegriffen und mehre von ihnen schwer verletzt. Dazu soll er eine Polizeiauto angesprayt haben. Letztere Vorwurf wurde in der Gerichtshandlung zurückgezogen, trotzdem kamen jedoch die angegriffenen Skinheads mit dem Vorwurf der Körperverletzung durch und er wurde zu 10 Monaten Knast verurteilt.

Ein Urteil das wir so nicht hinnehmen wollen. Wie kann es sein das ein Mensch, der Faschisten entgegentritt dafür auch noch bestraft wird? Wir werden euch in Zukunft weiter auf dem laufenden halten, es wird mit Sicherheit noch viele Solidaritätsaktionen in Deutschland, und auch in Göttingen geben!

Quelle: Rash Göttingen

“Döner-Killer”: Anklage gegen Gigi erhoben!

Im November hatten tagesschau.de und Publikative.org exklusiv über das Hetzlied “Döner-Killer” von Gigi und die braunen Stadtmusikanten berichtet. Nun wurde gegen den Kopf der Band Anklage erhoben.

“Neun mal hat er es jetzt schon getan. Die SoKo Bosporus, sie schlägt Alarm. Die Ermittler stehen unter Strom. Eine blutige Spur und keiner stoppt das Phantom. Sie drehen durch, weil man ihn nicht findet. Er kommt, er tötet und er verschwindet. Spannender als jeder Thriller, sie jagen den Döner-Killer. […]
Am Dönerstand herrschen Angst und Schrecken. Kommt er vorbei, müssen sie verrecken. Kein Fingerabdruck, keine DNA. Er kommt aus dem Nichts – doch plötzlich ist er da.[…]
Bei allen Kebabs herrschen Angst und Schrecken. Der Döner bleibt im Halse stecken, denn er kommt gerne spontan zu Besuch, am Dönerstand, denn neun sind nicht genug.”
(Gigi und die braunen Stadtmusikanten: “Dönerkiller”, 2010)

Mit diesen Zeilen huldigte die Neonazi-Kultband dem “Döner-Killer”. Das Lied wurde 2010 auf der CD “Adolf Hitler lebt” veröffentlicht – und bald darauf indiziert. Offenbar machte es aber niemanden stutzig, dass die rechtsextreme Szene die Mordserie der Zwickauer Zelle feiert, dabei werden in dem Lied sogar weitere Anschläge angedroht: “… denn neun sind nicht genug.“ Damit nicht genug: In dem Text wird auch der Begriff “Phantom” benutzt – so war im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin Michelle Kiesewetter in Heilbronn der unbekannte Täter genannt worden. Weiter…

Antifaschist zu Knast verurteilt! FREE SMILY!

Heute wurde der Stuttgarter Antifaschist Smily vom Amtsgericht zu 10 Mo­naten Knast verurteilt. Knapp 100 Menschen zeigten sich mit ihm solida­risch und beobachteten den Prozess. Außerdem nahmen einige schon eine Stunde vor Prozessbeginn an einer Solikundgebung vor dem Gericht teil. Mit einem Großaufgebot versuchte die Stuttgarter Polizei im Gerichts­gebäude jede Art von Protest zu verhindern.

Vorgeworfen wurden dem Genossen, eine Gruppe in der sich auch rechts­offene Personen befanden angegriffen zu haben. Außerdem wurde eine Sachbeschädigung bei einem antirassistischen Konzert auf dem leider auch eine Grauzonenband anwesend war, sowie ACAB und RASH Graffitis auf Bullenwägen angeklagt.

Die Verhandlung begann mit einer Einlassung von Smily in der er auf die Problematik der sog. Grauzone, also dem vorgeblich unpolitischen Teil der Skinheadszene, der aber tatsächlich nach rechts offen ist, einging. Weiter schilderte er den Vorfall in der Stuttgarter Innenstadt, wo er aus einer größeren Gruppe aufgrund seines politischen Engagements in der Skin­headszene angepöbelt wurde. Nachdem er daraufhin eine der Personen zur Rede stellen wollte, wurde von weiteren aus der Gruppe angegriffen. Diese allerdings behaupteten vor Gericht sie seien grundlos attackiert und vier von ihnen von dem Angeklagten verletzt worden. Angeblich muss­ten sie sogar ambulant behandelt werden, konnten dafür allerdings kei­nerlei Atteste vorweisen. Das störte die Richterin aber genauso wenig wie zahlreiche Widersprüche in den Aussagen zum Ablauf oder den Ursa­chen der Auseinandersetzung. Zwei der angeblichen Opfer erklärten zu betrunken gewesen zu sein um sich an den Vorfall zu erinnern. Ein weite­rer Zeuge bestätigte außerdem die Version von Smily.

Die U-Haft in der der Antifaschist seit anderthalb Wochen sitzt wurde mit auch mit zweifelhaften Aussagen der angeblichen Opfer begründet, die per Facebook bedroht worden sein wollten, dies aber nicht belegen konn­ten. Einer erdreistete sich darüber hinaus sogar noch den Aufruf zur Pro­zessbeobachtung als Bedrohung zu interpretieren.

Danach wurde die Sachbeschädigung auf dem genannten Konzert verhan­delt. Auslöser der Auseinandersetzung dort waren neben der Anwesen­heit der Grauzonenband, diffamierende Flyer auf denen Smily selbst als rechts bezeichnet wurde. Diese Flyer lagen bei dem Konzert am Eingang aus. Der Angeklagte räumte ein in diesem Zusammenhang ein in Rage das Schlagzeug besagter Band beschädigt und die Veranstalterin belei­digt zu haben.

Was die Beschädigung der Bullenwägen anging, so versuchten Staatsan­wältin und Richterin die Tat unbedingt dem Angeklagten nachzuweisen, obwohl eine andere Person bereits eingeräumt hatte die Wägen be­sprüht zu haben. Letztlich wurde dieser Vorwurf aber fallengelassen.

Die Richterin blieb am Ende mit ihrem Urteil von 10 Monaten ohne Bewäh­rung knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 14 Monaten. Das ganze Verfahren war letztlich von dem Versuch des Gerichts gekenn­zeichnet die Geschehnisse zu entpolitisieren. Wobei der politische Charak­ter u.a. überdeutlich durch die Ermittlungen der bekannten Staatsschüt­zer Sitzler und Stadtmüller, sowie dem auf Verfahren gegen Linke speziali­sierten Staatsanwalt Stefan Biehl zutage trat. Auch der Einsatz von min­destens 50 Bullen am Ende des Prozesses sprach eine deutlich Sprache.

Die Richterin selbst zeigte auch sehr deutlich wie stümperhaft und ohne jegliches Wissen in dem Stuttgarter Amtsgericht Urteile gefällt werden als sie auf die Aussage des Angeklagten „Roter Faschist“ genannt worden zu sein, fragte ob er sich nicht selbst so bezeichnen würde. Dreist war eben­falls, dass aus dem Haftgrund der Verdunklungsgefahr auf einmal eine an­gebliche Fluchtgefahr konstruiert wurde, um den Betroffenen weiterhin in U-Haft zu behalten.

Zeigen wir uns solidarisch mit dem Angeklagten!
Lasst uns Smily weiter unterstützen, schreibt ihm und solidarisiert euch mit ihm!

Solidarität ist eine Waffe!

rashstuttgart.blogsport.de
solikreis-stuttgart.tk

Stuttgart: Festnahme eines Genossen!!!

Am 8. Fe­bru­ar gegen 6:00 Uhr, wurde ein Ge­nos­se von RASH Stutt­gart ge­walt­sam von der Po­li­zei aus sei­ner Woh­nung her­aus fest­ge­nom­men. Die Po­li­zei brach die Tür auf und kam mit SEK Be­am­ten und Hun­den in die Woh­nung ge­stürmt. Be­schlag­nahmt wurde der PC, es wur­den Fotos ge­macht.
Dem Ge­nos­sen soll am 17. Fe­bru­ar vor dem Amts­ge­richt der Pro­zess ge­macht wer­den.

Weitere Infos folgen!

 

Grauzone vs. RASH – Genosse angeklagt!

Am 17.​02.​2012 wird eine Ge­richts­ver­hand­lung zu Un­guns­ten eines Ge­nos­sen von uns beim Stutt­gar­ter Amts­ge­richt statt­fin­den. Ihm wird vor­ge­wor­fen ohne Vor­war­nung auf eine Grup­pe Skin­heads ein­ge­schla­gen, sie da­durch an ihrer Ge­sund­heit ge­schä­digt und dann an­schlie­ßend die Flucht er­grif­fen zu haben. An­geb­lich hat­ten die Ge­schä­dig­ten zuvor einen po­li­ti­schen Dis­put mit dem Ge­nos­sen […]
Tat­säch­lich ging dem Gan­zen eine Be­lei­di­gung in der Öf­fent­lich­keit und ein ver­such­ter An­griff vor­aus, was die Ge­schä­dig­ten spä­ter bei der Po­li­zei na­tür­lich nicht an­ga­ben. Dafür konn­ten sie an­ge­ben dass der An­ge­klag­te aus der Stutt­gar­ter An­ti­fa-​Sze­ne ist […]
Grund genug für die Be­hör­den den Staats­schutz her­an­zu­zie­hen.
Ob­gleich der Eine oder an­de­re aus der kör­per­lich miss­han­del­ten Skin­head­grup­pe auch mal An­ti-​Na­zi-​Auf­nä­her oder But­tons trägt, ist der Groß­teil die­ser Grup­pe de­fi­ni­tiv der Grau­zo­ne zu­zu­ord­nen. So be­zeich­nen sich man­che von ihnen sogar selbst. Viele von ihnen tau­chen re­gel­mä­ßig auf bei­spiels­wei­se Face­book-​Sei­ten wie „Grau­zo­ne Rock n Roll“ auf, bei denen man die Dis­kus­si­on um die Schnitt­stel­le von un­po­li­tisch und rechts ver­sucht ins Lä­cher­li­che zu zie­hen und u.a. völ­lig offen Wer­bung für T-​Shirts mit der Auf­schrift „Un­po­li­ti­sche Ak­ti­on“ macht, die ko­mi­scher­wei­se von einem Neo­na­zi­ver­sand ver­trie­ben wer­den. Hier wurde üb­ri­gens auch schon gegen un­se­ren Ge­nos­sen ge­wet­tert: „Ich würd ja schon gern sein Ge­sicht sehen, wenn auf ein­mal 50 Grau­zo­nis­ten vor sei­nem Haus ste­hen wür­den…“ Fotos von Skin­heads in Skrew­d­ri­ver-​Shirts kann man dort auch fin­den, woran sich von der Grau­zo­ne auch kei­ner stört. Ei­ni­ge der Ge­schä­dig­ten pfle­gen auch Kon­tak­te zur rech­ten Hoo­li­gan­sze­ne und waren sich nicht ein­mal zu scha­de gegen den Ge­nos­sen ge­rich­te­te Flug­blät­ter zur In­for­ma­ti­ons­ver­gif­tung zu ver­tei­len.
Ihre Lieb­lings­bands sind Stom­per 98 und die Kra­wall­brü­der, wer hätte es ge­dacht… Und ganz nach dem Motto „nichts muss, aber alles kann“ ver­su­chen sie ihre A-​Po­li­tik, die doch nur immer nach rechts ver­weist, in Stutt­gart zu eta­blie­ren. Wenn alle Stri­cke rei­ßen, be­die­nen sie sich dann der Staats­macht und ver­su­chen auf die­ser Ebene den von ihnen so ver­hass­ten „Rot­fa­schis­ten“ etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, völ­lig skin­head-​li­ke ver­steht sich. Und ganz wie ihre Vor­bil­der selbst […]
Set­zen wir die­ser Pseu­do-​Skin­head-​Kul­tur nun auch etwas ent­ge­gen und neh­men ge­schlos­sen an die­ser Ver­hand­lung teil!

An­ti­fa­schis­mus bleibt le­gi­tim!
Und erst recht in der Skin­head­sze­ne!
Never for­gi­ve, never for­get!
So­li­da­ri­tät mit RASH Stutt­gart und allen an­de­ren An­ti­fa­schis­ten!
Kommt zur Ge­richts­ver­hand­lung am 17.​02.​2012 / 09:00 Uhr
zum Amts­ge­richt Stutt­gart, Hauffstr.5!