Auf zum RASH & Dis­or­der­ly Fes­ti­val!

Ein­mal mehr tre­ten wir dem allg. an­er­kann­ten Rechts­po­pu­lis­mus und der Kom­mer­zia­li­sie­rung der Skin­head-​ und Punk­rock­sze­ne, die jah­re­lang auf Kos­ten von Idea­len und ech­ter Sub­kul­tur Hand in Hand gin­gen, ge­schlos­sen ent­ge­gen. Wie der Name schon er­ah­nen lässt, ist es kein Zu­fall dass sich die­ses Fes­ti­val am sel­ben Wo­chen­en­de wie das „Punk And Dis­or­der­ly Fes­ti­val,“ und dann auch noch in der sel­ben Stadt, er­eig­nen wird. Wir haben es zum Kot­zen satt dass dort jedes Jahr auf’s Neue linke Bands mit rechts­of­fe­nen Com­bos zu­sam­men ge­bucht wer­den, damit sich die Grau­zo­ne wie­der die Hände in Un­schuld wa­schen kann, wäh­rend­dem sie mit rechts schon längst wie­der an­pros­tet. Dass dort seit ge­rau­mer Zeit jedes Jahr Fa­schos aus bei­spiels­wei­se Mar­seil­le an­we­send sind nur weil sie in Ber­lin kei­ner kennt, glaubt von uns kei­ner mehr. Dafür waren aus un­se­rer Sicht auch ein­fach schon zu oft deut­sche Na­zi-​Punks/Skins an­we­send. Auch die End­stu­fe-​Crew fand sich dort ja recht häu­fig ein, was uns bei der all­jähr­li­chen Band­mi­schung auch nicht wei­ter ver­wun­dert, so ist das eben im Mu­sik­busi­ness. Wir schei­ßen aber auf deren Busi­ness! Ge­nau­so wie auf ihre däm­li­che A-​Po­li­tik gemäß der Ex­tre­mis­mus­theo­rie. So einen Dreck zu sup­por­ten kann man un­se­rer Mei­nung nach auch nicht damit be­grün­den dass man ir­gend­wann mal vor 20 Jah­ren Häu­ser be­setzt hat. Wir wol­len uns dif­fe­ren­zie­ren und das auch zei­gen!
„Fa­scism doesn‘t start with con­cen­tra­ti­on camps!“
Kommt zum re­vo­lu­tio­nä­ren RASH And Dis­or­der­ly Fes­ti­val nach Ber­lin!

Wenn ihr aus Hannover oder Umgebung kommt und Bock auf eine gemeinsame Anreise nach Berlin habt meldet euch bei uns per Mail!

Rechter Bulle aus Hannover hörte Nazimusik, beschimpfte Menschen als „Nigger“ und bedrohte einen Kollegen mit seiner Dienstwaffe. Jetzt steht er vor Gericht…

Ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamts Niedersachsen steht im Verdacht, starke Sympathien für die rechte Szene zu hegen – genau diese Szene allerdings sollte er überwachen. Nun läuft ein internes Disziplinarverfahren gegen den Mann.
Der HAZ liegen Dokumente aus dem internen Disziplinarverfahren gegen den Mann vor, denen zufolge der Polizist bei einem Lehrgang extrem rassistische und sexistische Äußerungen getätigt, eine Rechtsrock-CD abgespielt und im Unterricht eine scharfe Waffe mit sich geführt haben soll. Öffentlich war bisher nur bekannt, dass der Kriminaloberkommissar während einer Autofahrt einen Kollegen mit einer Schusswaffe bedroht haben soll.

Hier geht’s weiter! Quelle: HAZ Online

…ganz so viele waren es nun auch wieder nicht! Trotzdem freuen wir uns, dass zu unserer ersten Veranstaltung so viele nette Leute zusammengefunden haben und möchten uns bei allen Leuten die IN der Wohnwelt waren für diesen Abend bedanken. Der nächste Nighter wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen! Zu den weniger erfreulichen Vorkommnissen vor der Wohnwelt werden wir hier demnächst eine    Stellungnahme veröffentlichen.

Grauzone vs. Rash – Genosse angeklagt!

Am 17.​02.​2012 wird eine Ge­richts­ver­hand­lung zu Un­guns­ten eines Ge­nos­sen von uns beim Stutt­gar­ter Amts­ge­richt statt­fin­den. Ihm wird vor­ge­wor­fen ohne Vor­war­nung auf eine Grup­pe Skin­heads ein­ge­schla­gen, sie da­durch an ihrer Ge­sund­heit ge­schä­digt und dann an­schlie­ßend die Flucht er­grif­fen zu haben. An­geb­lich hat­ten die Ge­schä­dig­ten zuvor einen po­li­ti­schen Dis­put mit dem Ge­nos­sen […]
Tat­säch­lich ging dem Gan­zen eine Be­lei­di­gung in der Öf­fent­lich­keit und ein ver­such­ter An­griff vor­aus, was die Ge­schä­dig­ten spä­ter bei der Po­li­zei na­tür­lich nicht an­ga­ben. Dafür konn­ten sie an­ge­ben dass der An­ge­klag­te aus der Stutt­gar­ter An­ti­fa-​Sze­ne ist […]
Grund genug für die Be­hör­den den Staats­schutz her­an­zu­zie­hen.
Ob­gleich der Eine oder an­de­re aus der kör­per­lich miss­han­del­ten Skin­head­grup­pe auch mal An­ti-​Na­zi-​Auf­nä­her oder But­tons trägt, ist der Groß­teil die­ser Grup­pe de­fi­ni­tiv der Grau­zo­ne zu­zu­ord­nen. So be­zeich­nen sich man­che von ihnen sogar selbst. Viele von ihnen tau­chen re­gel­mä­ßig auf bei­spiels­wei­se Face­book-​Sei­ten wie „Grau­zo­ne Rock n Roll“ auf, bei denen man die Dis­kus­si­on um die Schnitt­stel­le von un­po­li­tisch und rechts ver­sucht ins Lä­cher­li­che zu zie­hen und u.a. völ­lig offen Wer­bung für T-​Shirts mit der Auf­schrift „Un­po­li­ti­sche Ak­ti­on“ macht, die ko­mi­scher­wei­se von einem Neo­na­zi­ver­sand ver­trie­ben wer­den. Hier wurde üb­ri­gens auch schon gegen un­se­ren Ge­nos­sen ge­wet­tert: „Ich würd ja schon gern sein Ge­sicht sehen, wenn auf ein­mal 50 Grau­zo­nis­ten vor sei­nem Haus ste­hen wür­den…“ Fotos von Skin­heads in Skrew­d­ri­ver-​Shirts kann man dort auch fin­den, woran sich von der Grau­zo­ne auch kei­ner stört. Ei­ni­ge der Ge­schä­dig­ten pfle­gen auch Kon­tak­te zur rech­ten Hoo­li­gan­sze­ne und waren sich nicht ein­mal zu scha­de gegen den Ge­nos­sen ge­rich­te­te Flug­blät­ter zur In­for­ma­ti­ons­ver­gif­tung zu ver­tei­len.
Ihre Lieb­lings­bands sind Stom­per 98 und die Kra­wall­brü­der, wer hätte es ge­dacht… Und ganz nach dem Motto „nichts muss, aber alles kann“ ver­su­chen sie ihre A-​Po­li­tik, die doch nur immer nach rechts ver­weist, in Stutt­gart zu eta­blie­ren. Wenn alle Stri­cke rei­ßen, be­die­nen sie sich dann der Staats­macht und ver­su­chen auf die­ser Ebene den von ihnen so ver­hass­ten „Rot­fa­schis­ten“ etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, völ­lig skin­head-​li­ke ver­steht sich. Und ganz wie ihre Vor­bil­der selbst […]
Set­zen wir die­ser Pseu­do-​Skin­head-​Kul­tur nun auch etwas ent­ge­gen und neh­men ge­schlos­sen an die­ser Ver­hand­lung teil!

An­ti­fa­schis­mus bleibt le­gi­tim!
Und erst recht in der Skin­head­sze­ne!
Never for­gi­ve, never for­get!
So­li­da­ri­tät mit RASH Stutt­gart und allen an­de­ren An­ti­fa­schis­ten!
Kommt zur Ge­richts­ver­hand­lung am 17.​02.​2012 09:00 UHR
zum Amts­ge­richt Stutt­gart, Hauffstr.5!

Neonazi aus Hannover im Prozess gegen das „Widerstand-Radio“ angeklagt

Sie nannten sich „SS-Engel“, „Staatsfeind“ und „Terror88“: In Koblenz stehen führende Köpfe des vielleicht wichtigsten rechtsextremen Radiosenders in Deutschland vor Gericht. Sie sollen im Internet zum Mord an Ausländern aufgerufen und den Nationalsozialismus verherrlicht haben.

Einer fehlt. In dem kargen Saal 102 des Koblenzer Landgerichts sitzen elf Angeklagte, zwölf Verteidiger, drei Richter, zwei Schöffen, zwei Wachtmeister, ein Protokollführer und ein Oberstaatsanwalt. Zwei Zeugen sind angereist, drei Journalisten gekommen, nur Thomas B., mutmaßlich einer der Köpfe des rechtsextremen „Widerstand Radios“ lässt sich an diesem Mittwochmorgen nicht blicken. „Unentschuldigt ferngeblieben“, murmelt der Vorsitzende der 12. Strafkammer und wendet sich an eine der Frauen.

Die blasse Gestalt mit dem rasierten Schädel nickt und nuschelt, B. habe ihr gesagt, sein ganzes Geld sei weg, er habe es „versoffen“.
„In Alkohol umgesetzt?“, fragt der Richter erstaunt. Erneutes Nicken der Angeklagten: „Versoffen!“ Einer der stark nach Alkohol riechenden Skinheads im Publikum lacht wissend und das Gericht erlässt einen Haftbefehl gegen B. Dann kann die Verhandlung beginnen.

Hier geht’s weiter! Quelle: SPIEGEL Online