The Rash United Army!

Wir freuen uns, euch den neuen Sampler der „The Rash United Army“ Reihe mit zahlreichen internationalen Bands aus dem Red- & Anarchist Spektrum präsentieren zu können! Er und die beiden Vorgänger aus dem Jahre 2008 stehen ab sofort in unserer Kategorie „Musik“ (ganz unten) zum Download bereit.

Antifaschist in der Ukraine ermordet!

Der 17-jährige Antifaschist Mikhail Norokh ist unweit seines Hauses in Dnepropetrovsk (Ukraine) tot aufgefunden worden. Sein Körper wies zahlreiche Verletzungen auf. Seine FreundInnen ließen die ersten Informationen über seine Ermordung über Avtonom bekannt geben.

Eine Weiterleitung aus der Ukraine.

18th of November 2011, 17-year old anti-fascist Mikhail Norokha was murdered in Dnepropetrovsk of Ukraine. His body was found 8 meters from an abandonded, 16 floor house. He deceased due to multiple fractures and internal bleeding, which resulted from a falling. Although he falled to his back, his nose was broken and he also had scratches in his face. Also, there were remains of pepper gas in his clothes, and his coat was torn, which is additional proof that this was not a suicide. Also, Mikhail had his mobile phone, documents and money left with him – murderers took nothing from him.

Mikhail was assaulted by Nazis oftentimes in the past. He has been stabbed twice during the last couple of years. However, he was never afraid of anyone and he was always standing up for his opinions, in case someone had disagreements. Although he was often in a trouble in vicinity of the local football stadium, he kept supporting his favorite club.

Mikhail worked as an assistant of a priest. Currently police is investigating the case. There is no any evidence about the murderers, but anti-fascists of Dnepropetrovsk are certain, that this tragedy was caused by Nazis. We are making everything we can, in order to find out the truth, and to punish theperpetrators.

Rest in peace, brother

Anti-fascists of Dneproppetrovsk

Wir vergessen nie!

IVAN KHUTORSKOY ~ 17.02.1983 – 16.11.2009

„Every now and then a soldier falls in battle, and tribute must be paid. The things we fight are their bloodiest in Russia, with a number of antifa being murdered over the past year. On Monday another fell, Ivan ‚Vanya Kostolom‘ Khutorskoy. He was shot to death outside his home in Moscow at the age of 26. Antifa all over the world have been spreading the news and giving him the respects he deserves. We can do no less.“
avtonom.org

In Gedenken an unsere von Nazis ermordeten Genossen Carlos und Iván!

Am 11. November, dem kommenden Freitag, jährt sich der Todestag unseres Genossen Carlos Javier Palomino, der vor 4 Jahren von einem Nazi und Soldaten in der Metro Madrids auf dem Weg zu einer antifaschistischen Demo mit einem gezielten Messerstich ins Herz getötet wurde. Einem anderen Antifaschisten durchstach der Nazi die Lunge und drei weitere Antifaschisten wurden verletzt.

Am kommenden Freitag findet in Hannover ein von der Antifaschistischen Aktion Hannover organisierter Filmabend zu dem Tod von Carlos statt. Mehr Infos dazu findet ihr hier!

Ein Interview mit Carlos‘ Mutter findet ihr hier!

Wenige Tage später, am 16. November, jährt sich der Todestag des vor 2 Jahren in Moskau ermordeten Genossen Iván Khutorskoy, der hinterhältig in seinem Hauseingang von russischen Nazis erschossen wurde.
Er war Mitglied der Red- & Anarchist Skinheads Moskau und gehörte zu der kleinen Gruppe von Moskauer AntifaschistInnen, die vor Jahren begann sich gegen die Gewalt der russischen Nazis aktiv zur Wehr zu setzen. Dies ging angesichts der mörderischen Gewalt der Nazis in Moskau nur mit Gegengewalt. Iván war ein ausgezeichnet mutiger und guter Kämpfer, führte Kampfsporttraining für Genossen durch und war u.a.Organisator von Schutzgruppen für Seminare, Pressekonferenzen und Konzerte der russischen Antifa.
Vor dem Mord an Iván waren bereits drei Mordversuche an ihm verübt worden. 2005 wurde Iván von Nazis überfallen, die ihm seinen Kopf zerschnitten. Ein weiteres Mal überlebte er nur durch ein Wunder, als ihm Nazis im Hauseingang auflauerten und mit einem Schraubenzieher zahlreiche schwere Verwundungen im Halsbereich zufügten. Im Januar 2009 überlebte er wiederum nur knapp einen Messerstich in den Bauch, den er bei einem Straßenkampf mit Nazis erhielt.

Dies sind nur 2 traurige Beispiele der Gewalt und Gefahr die auch heute noch von Neonazis ausgeht!

Wir trauern um Carlos und Iván und sprechen ihnen, ihren Familien und Freunden unsere Anteilnahme und Solidarität aus!
Nichts und niemand ist vergessen! Unsere Rache für das Blut unserer Genossen!

Für Carlos:

Für Iván: